Über 40 Bürgerinnen und Bürger nahmen am 29. September an der Radtour „Naturnahe Gartengestaltung“ in Groß-Rohrheim teil. Gemeinsam mit Gartenbesitzenden, Fachleuten und Bürgermeister Karsten Krug besuchten sie verschiedene Gärten in der Gemeinde und erhielten zahlreiche praktische Anregungen für das eigene Grün.
An den einzelnen Stationen berichteten die Gartenbesitzenden von ihren Erfahrungen und umgesetzten Maßnahmen. Stefanie Seitz vom Landschaftspflegeverband Kreis Bergstraße e. V. ergänzte die Beispiele mit fachlichen Informationen. Marco Straßburg von der BUND-Kreisgruppe Bergstraße und NABU Bergstraße stand für Fragen und den Austausch zur Verfügung.
Klima und Artenschutz zusammen denken
Im Mittelpunkt standen die Förderung der Artenvielfalt, Klimaanpassung und Klimaschutz. Die Teilnehmenden erfuhren, wie heimische Pflanzen, Stein- und Totholzhaufen sowie Laubbereiche wertvolle Lebensräume für Tiere schaffen. Bäume und Begrünung spenden Schatten, unversiegelte Flächen helfen, Regenwasser aufzunehmen, und torffreie Blumenerde leistet einen Beitrag zum Schutz der Moore.
Auch Wasserstellen, Fassadenbegrünung und die fachgerechte Baumpflege wurden thematisiert. Dabei wurde deutlich: Naturnahe Gärten können nicht nur die Artenvielfalt fördern und das lokale Klima verbessern, sondern zugleich attraktive Orte zum Entspannen, Spielen und Genießen sein.
Fazit der Radtour
Naturnahe Gartengestaltung muss weder kompliziert noch perfekt sein. Schon kleine Maßnahmen können viel bewirken – für die Natur, das Klima und die eigene Lebensqualität.
Den vollständigen Bericht gibt es hier:
https://www.gross-rohrheim.de/gemeindeentwicklung/quartierskonzept-und-sanierungsmanagement
(Foto: Karsten Krug)